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Pressemitteilung vom 07.12.2006 Bildungsministerium provoziert Demos durch mangelnde Schüler-Beteiligung Die Aktionsgruppe kritisiert schon seit über einem Jahr die Pläne der Landesregierung zur Reformierung des schleswig-holsteinischen Schulwesens. „Damals war von Regionalschulen noch gar nicht die Rede“, erklärt Godje Hansen (17, Schülerin) von der Aktionsgruppe. „Erkennbar war aber schon zu diesem Zeitpunkt, dass es vor allem um finanzielle Einsparungen und weniger um die Verbesserung des Schulsystems geht.“ Um den Schülerinnen und Schülern eine Plattform zur Meinungsäußerung zu geben, startete die aus SchülerInnen und StudentInnen bestehende Aktionsgruppe im September die Aktion „Sag Ute deine Meinung“. Über die Internetseite www.befreit-die-schule.de können im Ramen der Aktion Betroffene einen Kommentar zum neuen Schulgesetz schreiben, der dann veröffentlicht wird. Für prinzipiell falsch hält die AgB die geplante Zusammenlegung von Haupt- und Realschule übrigens nicht. „Grundsätzlich befürworten wir natürlich, wenn es in unserem Bildungswesen mehr Intgration und weniger Auslese gibt“, so Hajo Krage. Dies gehe ihm aber nicht weit genug: „Funktionieren kann das nur, wenn man gleich den Schritt in Richtung Gemeinschaftsschule wagt, anstatt die Probleme der Hauptschulen auf die künftigen Regionalschulen zu verschieben und das Gymnasium zu einer Art Elite-Schule umzubauen.“ Die Aktionsgruppe Bildung wurde im Sommer 2005 von SchülerInnen und StudentInnen gegründet und organisierte zunächst vor allem Aktionen und Demonstrationen gegen die ebenfalls in der Schulgesetznovelle verankerten Reform der gymnasialen Oberstufe. Inzwischen stehen auch andere bildungspolitische Themen auf dem Programm der Gruppe, außerdem hat sie ihre Internet-Seite www.befreit-die-schule.de zu einem Informations-Portal weiterentwickelt. |
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