Pressemitteilung vom 28. Juli 2005

Stellungnahme zu Populismus-Vorwürfen der Jungen Union Stormarn

Verwundert reagierte heute Hajo Krage von der „Aktionsgruppe Bildung“ auf Vorwürfe seitens der Jungen Union (JU) Stormarn, er habe sich „zum Populismus hinreißen lassen“ und unwahre Behauptungen angestellt. „Dass die JU Stormarn Einsparungen im Bildungsbereich in Betracht zieht entspringt nicht meiner Phantasie, sondern findet sich in einer Pressemitteilung auf der Startseite von www.ju-stormarn.de “, sagt Krage. „Wörtlich ist in der Pressemitteilung von einem ‚effizienteren Sparkurs in den laufenden Haushaltsverhandlungen’ die Rede, anschließend heißt es ‚Einsparungen im Bildungsbereich sind äußerst schmerzhaft, aber in der derzeitigen desolaten Finanzsituation muss die Frage nach mehr Effizienz im Bildungssystem ebenso gestellt werden wie in allen anderen Bereichen auch’ , nennt Krage Zitate aus dem Text. Er finde es beschämend, dass der JU-Kreisvorsitzende Johan von Hülsen und der JU-Sprecher Sebastian Bigdon offensichtlich nicht über die Texte auf ihrer eigenen Homepage informiert sind.

Auch die Behauptung der JU, es gäbe bereits einen Fördertopf für Gemeinschaftsschulen, weist Krage zurück: „Wer sich einmal die Mühe macht, die Pressemitteilung des Landesfinanzminister Rainer Wiegard vom 5. Juli anzusehen, erfährt, dass es keinen solchen Fördertopf gibt. Es ist lediglich ein ‚Schleswig-Holstein-Fonds’ vorgesehen, hieraus sollen sowohl Investitionen in den Breichen Arbeit, Infrastruktur als auch Bildung finanziert werden. Wer dabei von einem Fördertopf für Gemeinschaftsschulen spricht, ist schlecht informiert.“

Trotzdem jedoch zeigte sich Krage erfreut über die Einladung von Johan von Hülsen zu einer Podiumsdiskussion mit dem Thema Bildung. „Die Einladung über den Presseweg ist zwar etwas ungewöhnlich, ich nehme aber gern teil und freue mich auf eine sachliche Diskussion“, erklärt Krage.